Günstige Stromanbieter


Strompreisentwicklung

Immer wieder berichten die Medien von den aktuellen Bewegungen des Strompreises. Meistens geht es leider um Strompreis-Erhöhungen für den Verbraucher. Manchmal liest man aber in der Tageszeitung auch, dass die Kosten der Stromproduktion aufgrund sinkender Rohstoffpreise gesunken sind, doch kaum jemand kann sich eigentlich daran erinnern, wann die Strompreise für den Endverbraucher zum letzten Mal gesunken sind. Dieses Empfinden ist nicht unbedingt falsch, denn eine Reduzierung der Stromkosten wird von einigen Stromerzeugern nur sehr zögerlich an den Verbraucher weiter gegeben, während so ziemlich jede Erhöhung von vielen Stromanbietern zum Anlass genommen wird, den Verbrauchspreis anzupassen.

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Immer wieder geraten Stromversorger dadurch in die öffentliche Kritik, nur wenige aber ändern ihre Preispolitik. Jedoch können die Stromerzeuger ihre Preise nicht in letzter Konsequenz selbst bestimmen, sondern sind an gesetzliche Vorschriften gebunden. Der Strompreis besteht zudem nicht nur aus den Kosten für die Stromerzeugung, sondern setzt sich aus diesen sowie Steuern und anderen öffentlichen Abgaben zusammen.

Ist das Empfinden ständig steigender Strompreise eigentlich wirklich realistisch oder nimmt der Verbraucher Preiserhöhungen einfach nur stärker wahr, als Senkungen der Strompreise? Um diese Frage beantworten zu können, muss man nur einmal die Entwicklung der Strompreise in den letzten Jahren beobachten. Anfang der 1970er Jahre gab es die erste Ölkrise auf der Welt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Energie-Formen relativ preisgünstig und vor allem zu stabilen Preisen erhältlich. Mit dieser ersten Ölkrise aber ist das Bewusstsein für die begrenzte Verfügbarkeit wichtiger Energie-Rohstoffe gestiegen und mit diesem Bewusstsein auch kontinuierlich die Preise. Während im Jahr 1970 der Preis für eine Kilowattstunde Strom in Privathaushalten noch rund 4 Cent betrug, hat er sich schon sieben Jahre später verdoppelt.

Inzwischen kostet eine Kilowattstunde Strom je nach Stromanbieter und Region zwischen 18 und 22 Cent. Das ist eine Preiserhöhung von rund fünfhundert Prozent. Während der letzten vierzig Jahre hat sich der Strompreis für Privathaushalte tatsächlich kontinuierlich gesteigert. Lediglich in den ersten Jahren nach dem Jahrtausendwechsel war eine kurzzeitige Reduzierung der Strompreise zu beobachten. Diese Preissenkung steht in einem direkten Zusammenhang mit der Öffnung des Strommarktes für freie Anbieter und dem dadurch eingetretenen Konkurrenzkampf. Inzwischen hat sich aber auch dieser Effekt relativiert, denn die Strompreise sind seit ihrem Tiefpunkt im Jahr 2002 trotz Wettbewerbs unter den Anbietern wieder deutlich angestiegen.